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05.04.2019


Content first – darum ist Medienarbeit wichtig

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„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Dieser Satz hat Paul Watzlawick berühmt gemacht. Gemeint hat der Kommunikationswissenschaftler die menschliche Kommunikation. Dieser Grundsatz gilt aber auch für Unternehmen. Denn: Kommunikation, auch die des Unternehmens- und Markenimages, findet unabhängig davon statt, ob sich ein Unternehmen aktiv darum kümmert oder sie passiv geschehen lässt. Aber: Welches Unternehmen überlässt seine Kommunikation gerne dem Zufall?

Marketing to sell, PR to tell

 

Um das eigene Image in der Öffentlichkeit aktiv zu gestalten, bedarf es einer strategischen Kommunikation des Unternehmens. Medienarbeit ist dabei ein wichtiges Element aus dem Kommunikations-Werkzeugkasten und unterstützt Marketing und Vertrieb. Denn: Medien sind Meinungsmacher und beeinflussen maßgeblich die öffentliche Wahrnehmung.

Um das eigene Unternehmen zu stärken, bekannter zu machen und das Vertrauen von (potenziellen) Kunden zu gewinnen, setzt Medienarbeit  auf eine enge Zusammenarbeit mit Journalist*innen. Der Aufbau an Pressekontakten gelingt allerdings nicht von heute auf morgen, sondern ist eine langfristige Angelegenheit. Nur wer das Vertrauen von Journalist*innen gewinnt und ihnen das liefert, was sie brauchen – nämlich Informationen und informative Geschichten statt leere Worthülsen – kann langfristige, gute Beziehungen aufbauen und das Image des Unternehmens stärken.

Nachhaltigkeit ist kein Modewort

 

Berichtet ein Medium über ein Unternehmen, kann die Wirkungsbreite nicht nur größer, sondern auch nachhaltiger sein als bei Werbung. Denn potenzielle Kunden unterscheiden zwischen Werbebotschaft und Nachricht. Ein Artikel über ein erfolgreiches Unternehmen, beispielsweise in einer namhaften Tageszeitung, verleiht diesem eine gewisse Reputation und Glaubwürdigkeit.

Eine einzelne, erfolgreiche Berichterstattung reicht allerdings nicht aus. Kommunikationsinhalte müssen wiederholt wahrgenommen werden, damit sie sich im Bewusstsein verankern. Nur wenn in den Medien regelmäßig über ein Unternehmen berichtet wird, gewinnt es im Lauf der Zeit an Bekanntheit und stärkt zugleich das eigene Image. Ein Beispiel: Wird ein Unternehmen regelmäßig im Zusammenhang mit bestimmten Themen erwähnt, wird ihm automatisch eine größere Kompetenz in diesem Bereich zugesprochen als dem unerwähnten Wettbewerber.

Die günstigere Werbung mit Mehrwert

 

Hinzu kommt: Medienarbeit  ist aufgrund seiner inhaltlichen Auseinandersetzung mit einem Produkt, einer Dienstleistung oder der Marke nicht nur glaubwürdiger als Werbung, sondern auch günstiger. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kostet oft um das Acht- bis Zehnfache weniger, als die Marketing-Abteilung für Werbekampagnen ausgeben muss. Gleichzeitig werden Streuverluste reduziert, da in der Medienarbeit  die thematische Relevanz im Vordergrund steht.

Das hat auch einen positiven Effekt auf SEO und Google-Platzierungen: Denn Google unterscheidet zwischen einerseits wirklich relevanten Webseiten und anderseits solchen Seiten, die Relevanz nur vorgeben. Als Messlatte dient der Suchmaschine unter anderem der für die Zielgruppe relevante Content. Auch eine breite, gestreute Sichtbarkeit und echte Links von angesehenen sog. Autoritäts-Webseiten sind SEO-fördernd und werden durch gute Platzierungen in Online-Medien wirksam unterstützt.

Fazit

 

Wer seine Unternehmenskommunikation und Image nicht dem Zufall überlassen möchte, braucht die Instrumente der Medienarbeit. Allerdings: Kommunikation um der Kommunikation Willen funktioniert nicht. Eine ziel- und marktorientierte Herangehensweise ist für den Auf- und Ausbau medialer Präsenz wichtig.

von Svenja Borgschulte

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