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03.05.2018


Die Macht der richtigen (PR-) Bilder

„Das Bild zeigt mir auf einen Blick, wozu es Dutzende Seiten eines Buches brauchen würde zu erklären“, stellte der russische Schriftsteller Iwan Turgenjew bereits 1862 fest. Möglicherweise schwingt hier auch ein wenig Verdruss mit, immerhin verdiente der Mann sein Geld mit Schreiben. PR-Verantwortliche tun das zu einem großen Teil auch. Allerdings sollten sie Bilder besser als Chance begreifen: Denn Bilder sind als Mittel der Kommunikation unglaublich effizient!

Wie die Praxis jedoch zeigt, nutzen viele diese Chance nicht: Mal wird eine Pressemitteilung ganz ohne Bild verschickt oder das Bild hat keine druckfähige Qualität. Mal ist das Bild ohne Aussagekraft, mal wirkt es billig und substanzlos oder es ist überproduziert und ähnelt Werbung.

Medien sind aber auf gute PR-Bilder angewiesen, wie erst kürzlich eine Umfrage zeigte: Fast jeder zweite Journalist nutzt täglich Bilder von PR-Agenturen oder Unternehmen. Für 87 Prozent sind Bilder „wichtig“ oder gar „sehr wichtig“. PR-Bilder sind also ein vielfach genutzter und geschätzter Service, weil Redaktionen dadurch Zeit und Geld sparen. Daher sollten sie ohne Einschränkung zugänglich und nutzbar sein sowie kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Ein gutes Bild sollte ein Thema schnell und treffend abbilden sowie dem Journalisten helfen, Zusammenhänge zu erklären. Ein PR-Bild erzählt bestenfalls eine Geschichte, die auch ohne Bildunterschrift auskommt. Diese Geschichte sollte Aufmerksamkeit erregen, Emotionen wecken, aber auch authentisch sein. Zwar sind Stock-Bilder hilfreich, sie wirken aber schnell beliebig und sind mitunter schon so oft benutzt worden, dass man sie nicht mehr sehen kann. Eigene Bilder sind oft glaubwürdiger als stark inszeniertes Stock-Material oder Model-Fotos.

Auch Unternehmen profitieren von PR-Bildern, denn gute Bilder haben Einfluss auf die Sichtweise von Produkt und Unternehmen. Viele Bilder werden immer wieder aufs Neue genutzt, sie sind einprägend und bestimmen damit sowohl Marke als auch Image. Ihre Themen gilt es sowohl interessant als auch intelligent zu illustrieren – aufdringliche Logos und Branding sollte man vermeiden. Gute PR braucht also nicht nur verständliche Texte, sondern auch ansprechende Bilder. Als visuelles Medium transportiert ein Bild Botschaften auf den ersten Blick, ein Text hingegen muss erst gelesen werden. Das Bild sollte auf den Text einstimmen. Zwar mögen gute Bilder Geld kosten, aber es lohnt sich – denn gemeinsam kommunizieren Bild und Text am besten.

von Hendrik Vatheuer

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