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26.01.2018


Und Action, bitte! – Videos in der PR

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Dass Videos „in“ sind, ist nicht neu. Schließlich verdienen YouTuber heute schon mal einen Kleinwagen pro Clip, wenn die Klicks stimmen. Große Unternehmen beschäftigen heute neben den sogenannten „Influencern“ eigene Filmcrews, um Videocontent zu produzieren. Witzig, emotional oder kurios müssen die Filme sein. Aber vor allem eines: teuer.

Gehen wir ein paar Schritte zurück: In einer Zeit, in der man beim Begriff „Influencer“ vermutlich an einen Virusinfekt gedacht hätte (1967), kam der Kommunikationstheoretiker Marshall McLuhan zu dem Schluss: „The medium is the message.“ Für ihn war das Bewegtbild eine Sinneserweiterung des Zuschauers – aus PR-Sicht der direkte Draht zur Zielgruppe.

Was das mit dem mittelständigen B2B-Unternehmen zu tun hat? Eine ganze Menge! Schließlich sind die Vorteile des Videoformats nicht von der Hand zu weisen – auch nicht für den familienbetriebenen Automobilzulieferer: Videos

                       – erreichen ein breites Publikum,
                       – können komplizierte Abläufe schnell und verständlich darstellen,
                       – geben einen authentischen Einblick in das Unternehmen,
                       – erhöhen die Aufmerksamkeit,
                       – bleiben im Kopf,
                       – schaffen Vertrauen,
                       – verbessern das Suchmaschinen-Ranking,
                       – müssen nicht teuer sein.

Dass Videomarketing nur etwas für die „Großen“ ist, ist ein Irrglaube. Kaum ein Format ist so geeignet, um erklärungsbedürftige Produkte einem ausgewählten Publikum vorzustellen. Der mittelständige Automobilzulieferer kann mit Videocontent die Vorzüge der neuen Produktionsmaschine nicht nur beschreiben, sondern auch zeigen. Erklärt das Firmenoberhaupt den Ablauf der Produktion selbst, bekommt das Unternehmen ein Gesicht. Lässt er auch den freundlichen Mitarbeiter am Produktionsband zu Wort kommen, ist das sympathisch. Geht auch mal was schief, ist das authentisch. Eine einfache Bildsprache reicht hier völlig aus, unser Automobilzulieferer ist schließlich kein Weltkonzern. Der Blockbuster-Look teurer Imagefilme schießt hier nicht nur finanziell, sondern auch optisch über das Ziel hinaus.

Der teure Imagefilm ist nicht das Nonplusultra. Die Möglichkeiten für B2B-Unternehmen sind vielfältig. Ob Erklärstück, Experteninterview, Messefilm oder Tutorial – wer seine Zielgruppe kennt, seine Stärken zeigt und eine passende Bildsprache wählt, profitiert von den Vorzügen des Formats. Während der Zuschauer bei einem Imagefilm in gerade mal 15 Sekunden über hot oder Schrott entscheidet, werden Erklärvideos, News- und Eventclips dreimal so lange rezipiert. Beachtet der Mittelständler hierbei die wesentlichen Spielregeln (einfache Sprache, nicht zu lang, glaubwürdiger Look), kann der Influencer einpacken. Mc Luhan wäre stolz!

Von Elena Vohl

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