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In der Pleißental-Klinik steht ein Wechsel der Führung bevor

Werdau, 23. Dezember 2025. Der Geschäftsführer der Pleißental-Klinik, Uwe Hantzsch, wird zum 1. Februar 2026 die Klinik verlassen. Heute Nachmittag hat Hantzsch gemeinsam mit Landrat Carsten Michaelis die Mitarbeiter der Klinik über diesen Schritt informiert. Die Aufhebung des Arbeitsvertrages von Uwe Hantzsch erfolgte im gegenseitigen Einvernehmen. Hantzsch ist seit fast zehn Jahren in führender Position in der Pleißental-Klinik beschäftigt, davon acht Jahre als Geschäftsführer. Der Landkreis wird die Geschäftsführer-Stelle in Kürze neu ausschreiben.

„Die Arbeit hier in der Klinik gemeinsam mit allen Mitarbeitern im Dienst der Patienten gehört zu den schönsten Zeiten meines Berufslebens“, sagte Uwe Hantzsch nach der Betriebsversammlung. „Doch nun, nachdem die wichtigsten Sanierungsmaßnahmen auf dem Weg sind, ist meine Arbeit hier getan. Jetzt sollte jemand anders diese schöne Aufgabe übernehmen und den Neustart gestalten. Für mich ist es an der Zeit, mich einer neuen Herausforderung zu stellen.“ Hantzsch zeigte sich zufrieden, dass viele Maßnahmen zur Restrukturierung und Verbesserung der Klinikabläufe bereits umgesetzt wurden. „Die Zeit des Eigenverwaltungsverfahrens war sicherlich die schwerste Phase meiner Zeit in der Pleißental-Klinik. Doch nun sind wir auf der Zielgeraden. Die Integration der Klinik in einen Gesundheitsverbund bietet endlich Zukunftssicherheit.“ Über seine weiteren beruflichen Pläne gab Hantzsch keine Auskunft. „So lange nichts spruchreif ist, möchte ich noch nichts dazu sagen.“

Landrat Carsten Michaelis dankte Hantzsch im Namen des gesamten Landkreises für seine engagierte Arbeit. Landrat Michaelis betonte die stets gute Zusammenarbeit mit Hantzsch. „Die Zusammenarbeit mit ihm war sowohl fachlich als auch sachlich immer korrekt. Ich wünsche ihm ganz persönlich und von Herzen alles Gute für seine Zukunft.“

Der Diplom-Ingenieur Uwe Hantzsch (Jahrgang 1972) trat im Jahr 2016 als Betriebsleiter mit Einzelprokura in die Pleißental-Klinik ein. Im Jahr 2018 wurde er zum Geschäftsführer bestellt. In seiner Amtszeit realisierte er umfangreiche Investitionen, Modernisierungen und Neustrukturierungen. Unter anderem setzte er wichtige Investitionen durch, etwa den Bau eines 5. OP-Saals oder die Inbetriebnahme eines MRT. Hinzu kamen verschiedene Erweiterungen des Leistungsspektrums.

In seine Amtszeit fiel auch die Bewältigung der Covid-Pandemie in der Pleißental-Klinik als eines der stark betroffenen Krankenhäuser Sachsens. Damals musste die Klinik überdurchschnittlich hohe Patientenzahlen versorgen, bei einem gleichzeitig hohen Anteil infizierten Personals.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit war die Aus- und Weiterbildung des pflegerischen und ärztlichen Personals. „Damit ist es uns gelungen, die Nachwuchsgewinnung und den Generationenwechsel abzusichern und diese Mitarbeiter an unser Haus zu binden“, so Hantzsch.

 

Über die Pleißental-Klinik

Seit über 25 Jahren versorgt die Pleißental-Klinik in Werdau Patientinnen und Patienten verschiedenster Generationen. Die Klinik ist ein Krankenhaus der Regelversorgung in der eher ländlich geprägten Region Westsachsen. Seit Oktober 2014 ist die Pleißental-Klinik akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsklinik Jena. Die Klinik beschäftigt knapp 500 Mitarbeiter, davon rund 85 Ärzte. Das Haus hat 240 Betten in sechs Fachabteilungen.

https://www.pleissental-klinik.de

 

Christoph Möller

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