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Kieler Maschinenwerke investieren für Aufträge in der Energie- und Rüstungsindustrie

Kiel, 17. Februar 2026. Die Kieler Maschinenwerke GmbH – vormals ProMachining GmbH – hat einen Investitionsplan über mehrere Millionen Euro am Standort Friedrichsort beschlossen. Damit baut das Traditionsunternehmen seine Kapazitäten weiter aus. Hintergrund sind neue Aufträge aus dem Energiesektor.

Das Unternehmen Kieler Maschinenwerke stellt kurzfristig zusätzliche Fachkräfte ein und vergrößert seinen Maschinenpark. Zu den Investitionen zählen auch der Ausbau der logistischen Infrastruktur und die Digitalisierung der Produktionsprozesse. Grundlage für das Wachstum ist ein neuer Auftrag zur Fertigung von Bauteilen für Gasmotoren. „Solche Projekte verlangen Präzision, Erfahrung und Flexibilität. Genau darin liegen unsere Stärken“, betont Peter Nortmann, Geschäftsführer der Kieler Maschinenwerke GmbH.
Die Kieler Maschinenwerke sind spezialisiert auf die Fertigung großer Metallkomponenten für den Maschinenbau – dazu zählen Großmotoren für Schifffahrt und Schienenfahrzeuge. Künftig spricht das Unternehmen verstärkt Kunden in den stark wachsenden Märkten Defence und Energie an. „Der Bedarf an präzisen, robusten Maschinenbauteilen für die Energietechnik und Rüstungsindustrie wächst enorm. Nur wenige Unternehmen können solche Bauteile fertigen. Wir haben die passenden Maschinen, die Erfahrung und die erforderlichen Kapazitäten und Fachkräfte“, betont Peter Nortmann. Mit ihren großformatigen Fräs- und Drehmaschinen können die Kieler Maschinenwerke Metallbauteile mit Gewichten von bis zu 100 Tonnen bearbeiten. Mit den 170 qualifizierten Fachkräften ist eine Auslastung im Dreischichtbetrieb möglich.

Lange Tradition am Standort Friedrichsort
Die Infrastruktur am Standort Kiel-Friedrichsort bietet die ideale Grundlage für die Wachstumsstrategie des Unternehmens: Kurze Wege, die Anbindung an den Hafen sowie die Nähe zu Zulieferern und Kunden erleichtern Produktion und Logistik erheblich. Bis ins Jahr 1866 gehen die Wurzeln des Unternehmens am Standort in Friedrichsort zurück. Dadurch verfügen die Kieler Maschinenwerke gewachsenes Know-how – auch im Segment der Rüstungsindustrie: Die Bauteile, die hier für den Leopard-1-Panzer gebaut wurden, hat man mit umgesetzt.
„Wir sichern Arbeitsplätze und arbeiten eng mit regionalen Partnern zusammen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur industriellen Wertschöpfung in der Region“, betont Peter Nortmann. „Mit dem neuen Namen machen wir sichtbar, wofür wir seit Jahren stehen: verlässliche Maschinenbaukompetenz aus Kiel.“

 

Über die Kieler Maschinenwerke
Die Kieler Maschinenwerke GmbH ist spezialisiert auf die anspruchsvolle mechanische Bearbeitung schwerer und komplexer Gussteile mit Stückgewichten von 500 Gramm bis zu 100 Tonnen. Das Angebot des Traditionsunternehmens umfasst Komponenten wie Pleuelstangen, Zylinderköpfe und Kurbelgehäuse sowie Bauteile und Baugruppen aus Stahl und Eisen für Fertigungsmaschinen, Lokomotiven, Baumaschinen und Kompressoren. Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch die Serviceleistungen Messtechnik, Werkstoffprüfung und Logistik. Das Unternehmen beschäftigt rund 170 Mitarbeitende an den Standorten Kiel und Neumünster. Zu den Zielmärkten zählen der Schiffbau, die Energieerzeugung, der allgemeine Maschinenbau, die Rüstungsindustrie sowie Agrartechnik. www.kieler-mw.de/

Pressekontakt

Eva Wagenbach

möller pr
Telefon: +49 (0)221 80 10 87-89
Email: ew@moeller-pr.de
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