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Wie man seine Postings auf LinkedIn sichtbarer macht!

Das Ziel von LinkedIn ist es, den Nutzern interessante Inhalte zu bieten und sie zur Interaktion zu bewegen. Dafür sortiert LinkedIn die Posts nach Relevanz. Ab hier kommt der LinkedIn-Algorithmus ins Spiel.

Ob der Post von vielen Leuten gesehen wird oder nicht, hängt allein von diesem Algorithmus ab. Das bedeutet: Ein erfolgreiches LinkedIn-Profil zu führen ist nahezu unmöglich, ohne den Algorithmus zu beherrschen.

Die gute Nachricht vorab: Zwar wird man den LinkedIn-Algorithmus wohl nie in Gänze beherrschen. Aber man kann bei Berücksichtigung einiger weniger Grundsätze bereits durchaus akzeptable Fortschritte machen.

Wie funktioniert der LinkedIn-Algorithmus und wonach werden die Beiträge sortiert?

Um die Beiträge nach Relevanz zu sortieren, durchläuft der Algorithmus vier Schritte. 

1. Qualität des Contents: Als erstes überprüft der Algorithmus, ob es sich bei dem Beitrag um Spam, schlechten Inhalt oder im besten Fall um hochwertige, gute Inhalte handelt.

2. Interaktionen: Ist die Qualitätsprüfung bestanden, wird der Post vorübergehend im Feed des Netzwerkes angezeigt. Daraufhin untersucht der LinkedIn-Algorithmus die Reaktionen und Interaktionen rund um diesen Beitrag. Kriegt der Post immer mehr Likes und Kommentare, wird er auch immer mehr Nutzern angezeigt.

3. Profil und Netzwerk: Im dritten Schritt überprüft der Algorithmus auch die Zusammenstellung der Profile und deren Netzwerke. So können Spamprofile und -inhalte erkannt werden.

4. Redakteure: Im Unterschied zu anderen sozialen Netzwerken, werden bei LinkedIn erfolgreiche Beiträge von menschlichen Redakteuren überprüft. Die dadurch neu erworbenen Informationen, warum ein Beitrag relevant ist, werden wieder an den Algorithmus weitergeben, sodass sich dieser ständig weiterentwickeln kann.

Aber wie kann man diese Funktionen nutzen, um Beiträge auf LinkedIn sichtbarer zu machen? Dabei können die folgenden 5 Tipps wertvolle Hilfestellung leisten:

1. Hashtags und Erwähnungen setzen: Durch Hashtags kann LinkedIn die Beiträge besser sortieren und von anderen Inhalten unterscheiden. Letztendlich können die Nutzer so den Inhalt leichter auffinden. Dadurch kann man auch mit vermehrter Interaktion rechnen. Man sollte aber darauf achten, nicht viele Hashtags pro Beitrag zu verwenden, da LinkedIn spezifische und passende Hashtags unter den Beiträgen bevorzugt. Auch das Erwähnen von Personen oder Unternehmen in einem Beitrag kann von Vorteil sein. Die erwähnte Person kann mit dem Beitrag interagieren und ihn sogar teilen, sodass er auch in einem weiteren Netzwerk angezeigt wird.

2. Netzwerk erweitern: Anhand von erweiterten Verbindungen können Inhalte über das eigene Netzwerk hinaus angezeigt werden. Es ist jedoch wichtig Kontakte zu finden, welche dieselben Interessen verfolgen, in derselben (oder ähnlichen) Position arbeiten etc. Der Algorithmus orientiert sich nämlich ebenfalls an Personen, mit denen man interagiert und zeigt auch dementsprechende Inhalte.

3. Interaktionen selbstständig anregen: Der Beitrag kann so gestaltet werden, dass er Interaktionen und bestenfalls eine Diskussion anleitet. Hierfür kann man Umfragen nutzen, die eigene Meinung äußern oder direkt nach der Meinung der Nutzer fragen. Eine abschließende Frage eignet sich ebenfalls sehr gut, um die Interaktion anzukurbeln. Auch Bilder und Videos, sowie Links zu weiterführenden Beiträgen können die Aufmerksamkeit der Nutzer wecken.

4. Emotionalität nicht vergessen: Zwar ist es auf LinkedIn besonders wichtig sich selbst, das Unternehmen, sowie die Beiträge professionell zu präsentieren und den Nutzern einen Mehrwert zu bieten. Trotzdem muss nicht zwanghaft auf eine emotionale und/oder humorvolle Art in den Postings verzichtet werden. Man sollte einen persönlichen Stil beibehalten und die menschliche Kommunikation im Hinterkopf bewahren. Denn es wird deutlich, dass Beiträge, die das Netzwerk emotional ansprechen, auch die meisten Interaktionen hervorbringen.

5. Posting-Zeiten beachten: Auch hier unterscheidet sich LinkedIn von anderen sozialen Netzwerken. Der Algorithmus bevorzugt nämlich, statt geplanten, die „natürlichen“ posting-Zeiten. Postet man also jeden Tag zur gleichen Uhrzeit, kann es sein, dass der Beitrag als irrelevant eingeordnet wird. Auch ständiges Posten kann sich negativ auf die Reaktionen der Nutzer auswirken. Trotzdem sollte man darauf achten, den Beitrag zu Stoßzeiten zu veröffentlichen. Da dies aber Zielgruppen abhängig abweichen kann, wäre hier eine individuelle Auswertung am sinnvollsten.

Fazit

Wenn die Nutzer die beschriebenen Tipps konsequent anwenden, kann man davon ausgehen, dass der LinkedIn-Algorithmus die eigenen Posts mit Sichtbarkeit und Reichweite belohnen wird. Dies geschieht gewiss nicht von heute auf morgen. Aber mit etwas Übung und regelmäßiger Erfolgskontrolle entwickelt man ein Gefühl welche Beiträge erfolgreich sein werden – und welche nicht.

Elina Hamzic

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